Herbstzeitlosigkeit

6. September 2016

Höchste Zeit für ein neues Buch …
Es ist zur Abwechslung mal wieder ein Lea Baldow geworden, allerdings diesmal ohne immense Trauer und mit Happy End. Viel Drama und noch mehr Liebe gibt es trotzdem. Ich wünsche euch viel Spaß mit meinem Jüngsten.
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Märchen Que(e)rbeet …

1. August 2016

Ich habe bei einer Märchenanthologe mitgewirkt. 🙂

Zusammen mit Tina Filsak, Cat T. Mad, Shan O’Neill, Barbara Corsten und Moritz Hohenberg. Jeder hat ein bekanntes Märchen genommen und völlig neu interpretiert. Ich hoffe, es wird euch gut gefallen.

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Ryvan’ar

3. Juli 2016

Ein ungeplanter Fantasy-Kurzroman. Ich hatte es bereits vor vier Jahren als Kurzgeschichte geschrieben, wurde überzeugt, dass es länger werden muss und habe es jetzt umgestaltet. Dazu gibt es „Sturmmacht“ als Bonusgeschichte, die bereits in einer Anthologie veröffentlicht war, die jetzt vom Markt genommen wurde.

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Manchmal kommt es anders …

29. Juni 2016

Häppchen? Ein ungeplantes Dingsda … Aus einem eigentlich längst begrabenen Plotbunny. *seufz* Es sollte in der Versenkung bleiben, wo es bereits vier Jahre geschlummert hat, war aber nicht allzu willig.

>>>Wenn er das leise Stöhnen und Ächzen aus der Hütte richtig interpretierte, quälte Andru sich gerade mal wieder mit Albträumen. Das war ein weiterer Grund, warum Sorin hier draußen verharrte. Er hatte Andru mittlerweile aus einem halben Dutzend oder mehr Albträumen geweckt und nie war er sich sicher, ob der es ihm dankte oder ihn dafür verfluchte. An einen Rachedämon gekettet zu sein, war für Andru extrem schwierig und belastend.

Höchste Zeit …

29. Mai 2016

… meine Winzlinge in die Welt zu lassen. Möge es ihnen gut dort ergehen!

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Meine Kleinen machen mir einfach nur Freude.
Das eBook war quasi sofort bei KDP, der Buchblog hat sich nicht gewehrt, CreateSpace hat überhaupt gar nicht (!!!) gemuckt und jetzt ist auch der Print innerhalb einer Stunde online – bin begeistert. Total.
Ich liebe jedes meiner Bücher und jeden einzelnen meiner Helden von Herzen. Manche haben einfach tiefere Bedeutung als andere. Die Ynwora werden aus Gründen immer einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen einnehmen.
Beim Bearbeiten der Datei hab ich auch noch einen Blödsinnsfehler ausgebuddelt: „Er schluckte in winzigen Schlucken.“
Na, herzlichen Glückwunsch. :/
Wäre noch steigerungsfähig gewesen: „Er schluckte schluckweise in winzigen Schlucken.“ Aber wir wollen es ja nicht übertreiben, gell? 😀
Da es ein Schönheitsfehlerchen und kein echter Makel ist, habe ich beschlossen, jetzt keine Dateien neu zu formatieren und neu hochzuladen. Wer die Stelle findet, darf mir zuprotesten. À votre santé! 😀

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Noch ein Mini-Häppchen?

17. Mai 2016

Mein Skript macht mir wirklich viel, viel Freude. 🙂

Der Kuss begann stürmisch und endete in wehmütiger Zärtlichkeit. Doni war süß. Und unschuldig. Und im Besitz rätselhafter Zauberkräfte, die Tary schwach werden ließen, sobald er in seine Nähe kam. Keine Ratte, keine Katze, nicht einmal Staubsauger konnten gefährlicher sein als Doni …

Ich schreibe gerade …

3. Mai 2016

… an einem seltsamen Bunny. Es geht um Kobolde, die man auf keinen Fall so nennen darf. Und um widerliche Widersacher. Uuund um Socken. Sehr wichtig.

Satz zum Einstimmen: „Vielleicht bin ich nutzlos, aber mich hasst wenigstens niemand. Du hingegen bist nur noch bei der Sippe, weil du als Zuchtbock gebraucht wirst.“

Und Minihäppchen:

Der Schweiß lief ihm in Bächen über den Rücken, brannte ihm in den Augen und ließ seine Hände glitschig werden, wodurch Tary schon mehr als einmal fluchend abgerutscht war. Auch seine Arme und Schultern brannten, während die Handgelenke inzwischen völlig taub waren. An denen klammerte Tary sich ersatzweise fest und quetschte sie mit seinem Gewicht zusammen. Morgen würden sie Schwarz und Blau sein. Zum Glück waren die Stufen mit einem roten Teppich ausgelegt, in dessen lange Fasern sich Doni mit den Zehen krallen konnte.

 

Mal schauen, was das wird. Fühlt sich sehr gut an, es zu schreiben. Entspannend jedenfalls. Meine Mini-Helden sind ausgesprochen lieb. 🙂

Sammy und Dylan zum Fünften …

1. April 2016

Sie sind zurück, die Jungs. Diesmal geht’s in neue Territorien, wo sie nicht unbedingt mit offenen Armen empfangen werden …

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Autsch …

22. März 2016

Manche hatten es dank Sanna schon mitbekommen: Ich hab mir einen Rückennerv verklemmt. Mache ich tatsächlich regelmäßig, aber diesmal hatte es so heftig gerummst, dass ich kaum noch nach Luft röcheln konnte. War echt nicht schön. Inzwischen geht es wieder. Leider werde ich mein Nächstbuch aus diesem Grund nicht zu Ostern fertig bringen, sollte jetzt kein Wunder geschehen. 🙁 Und Lektoratsmäßig bin ich auch im Zeitplan hinterher.
Aber: Alles wird gut.
Fest versprochen.
Sammy und Dylan lassen übrigens grüßen, die zwei freuen sich schon sehr darauf, dass ich sie endlich fertig pudere und ins nächste Rennen schicke!

Mal geklärt …

9. März 2016

Ich habe eine neue Rezension für „Knocking on hell’s door“ erhalten.
– Eine begeisterte und sehr gute Rezi, darum geht es nicht.
Darin wurde zum wiederholten Male angesprochen, ich hätte wahnsinnig aufwändig und absolut großartig recherchiert. Auch der Verdacht, ich könnte hier eigene Erlebnisse verarbeitet haben, fehlt mal wieder nicht.
Bis jetzt hab ich das ausgesessen, aber nun möchte ich mich doch einmal dazu äußern. Denn es beinhaltet ein Kompliment, das ich nicht verdient habe.

Knocking on hell’s door ist Fiktion. Von der ersten bis zur letzten Seite. Ich habe dem Himmel sei Dank! nie etwas erleben müssen, das in irgendeiner Weise damit im Kontext stehen könnte. Kein Missbrauch, kein Kinderschänderring und erst recht keine Undercovermissionen.
Und ich habe ganz bewusst nicht die geringste Recherche betrieben und in mindestens einer Sache auch mit voller Absicht Fakten falsch dargestellt (betrifft Kompetenzverteilung von Polizeiarbeit in Amerika hinsichtlich Internetverbrechen).

Ich wollte eine Geschichte schreiben, in deren Kern es darum geht, dass ein Mensch sich freiwillig zerbrechen lässt, komplett abstürzt und aufgefangen wird.
Das drumherum sollte nach „könnte eventuell sein“ klingen, um dem Leser ein möglichst rundes Bild zu liefern. Realismus war nicht das Ziel und das wird mir von einigen auch vorgeworfen. Andere wiederum, und das ist die Mehrzahl, bescheinigt mir „gute“ oder sogar „hervorragende“ Recherche.
Natürlich gibt es solche Verbrecherringe und ich kann mir vorstellen, dass sie ähnlich gut und straff organisiert sind und sich mit hoher Gewaltbereitschaft selbst verteidigen. Dass die kriminellen Pädophilen „überall“ sind, habe ich mir von den Tagesnachrichten sagen lassen. – „Kriminell“ deswegen, weil es auch genug Pädophile gibt, die gegen ihre Neigung erfolgreich ankämpfen und niemals einem Kind weh tun würden und es auch nicht passiv unterstützen, indem sie entsprechende Pornos ansehen.
Undercovermissionen sind ein beliebter Bestandteil vieler Krimis und Thriller und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es Leute gibt, die ihre eigene Identität aufgeben, sich irgendwo einschmuggeln, vorgeben, Verbrecher zu sein. Die Verbrechen begehen, um ihre Tarnung zu beschützen, um am Ende die ganze Bande auffliegen zu lassen.
Ich will glauben, dass solche Leute gut geschult werden, eine besondere Persönlichkeitsstruktur aufweisen und Unternehmungen dieser Art deutlich besser geplant und durchgezogen werden als es Danny widerfahren ist. Ich will außerdem glauben, dass man kompetentere Psychologen zur Hand hat. Wissen kann ich es nicht, denn ich habe mich nicht mit Kriminalbeamten oder sonstigen Fachleuten ausgetauscht.
Darauf verzichtet habe ich nicht, weil mir meine Leser diese Mühe nicht wert wären! Sondern weil ich dann den Schwerpunkt auf kriminelle Pädophile, organisiertes Verbrechen und den Kampf dagegen hätte legen müssen und der Plot als solcher überhaupt nicht möglich gewesen wäre.

Wie im 3. Teil mit Dannys psychiatrischer Therapie verfahren wird, steht so natürlich in keinem Lehrbuch. Meine Darstellung einer psychiatrischen Klinik als solches war dennoch stimmig, ich habe im Rahmen meiner Ausbildung zur Krankenschwester auch zwei Monate in einer solchen gearbeitet. Da Dannys Fall einzigartig war, brauchte es kein Lehrbuch, sondern Mut zu neuen Wegen. Den hat sein Arzt bewiesen. Genau wie sein Chef zuvor, der bereit und willig war, zwei Männer für diese eine Sache zu opfern und sie auf eine Selbstmordmission zu schicken.

Es hat mir alles abverlangt, dieses Buch zu schreiben. Nie war eine Geschichte emotional fordernder als diese. Es hat seinen Grund, warum ich wochenlang geheult und Sanna mit Emails à la: „Ich will nicht weiterschreiben, ich will das einfach nicht!“ bombardiert habe. Warum diese Story so dringend raus musste, weiß ich nicht. Es war jedenfalls keine persönliche Traumabewältigung. Im Gegenteil, nach diesem Buch fühlte ich mich dermaßen traumatisiert, dass ich sehr dringend „Flüsterwind“ schreiben musste, das wattewolkig-federleichte Kontrastprogramm. Wenn man mir nun bescheinigt, dass viel Gefühl in dem Buch steckt, dass ich starke Emotionen wecke, dass es mir gelungen ist, den Leser mitzureißen, dann bin ich begeistert und freue ich mich unbändig! Jedes Feedback ist mehr als willkommen. Noch länger schweigend ein unverdientes Lob einzustecken, das möchte ich allerdings auf keinen Fall. Dadürch fühle ich mich nicht in meiner Arbeit bestätigt, sondern wie eine Betrügerin. Obwohl ich an keiner Stelle und zu keinem Zeitpunkt behauptet habe, ein an der Realität orientiertes Werk vorgelegt zu haben.

Ich hoffe, in dieser Hinsicht ist jetzt alles geklärt …