Wildzauberei

Sonntag, 30. Oktober, 2016

Ohne viel Firlefanz kündige ich hier jetzt die Ankunft meines Jüngsten an. Jarids Abenteuer geht weiter!

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Jarid zum zweiten

Donnerstag, 6. Oktober, 2016

Eigentlich wollte ich quasi schon mit Teil 6 von Dylan und Sammy fertig sein. Stattdessen hat Jarid sich in einer Blitzattacke bei mir breit gemacht und zwingt mich zu einer Fortsetzung, die definitiv nie geplant gewesen ist. Ich bin schon halbwegs durch mit dem Bengel und danach, ich schwöre es! Hält mich nichts mehr von meinen Lieblingsgestaltwandlern ab.

Häppchen?

1.
„Knie nieder, Jarid!“, kommandierte Meister Malin. Jarid gehorchte umgehend und hielt still, auch als sein Meister einen schweren Marútdolch zückte und damit auf ihn zukam.
„Du bist bekanntlich ein Knappe, kein Krieger“, sagte Fürst Rodwyn, während Meister Malin sich hinter Jarid stellte, seinen Kopf herabdrückte und in seine zahllosen dunkelblonden Zöpfe griff. „Allein auf den Straßen würde ein einsamer Marút, der wie du nicht allzu schlagkräftig aussieht, die falsche Art von Aufmerksamkeit erregen. Darum sollst du ohne deine Ehrenringe reisen.“

2.
Warme, stickige Luft schlug ihm entgegen, als er die Tür öffnete und hindurchtaumelte. Er wurde in Kindheitserinnerungen eingehüllt, in das Gefühl von Sicherheit und Heimat. Gerüche von Bier, Rauch, Essen und zu vielen Menschen. Beinahe hätte er vor Glück geweint, konnte sich aber noch in einen bloß halb vorgetäuschten Hustenanfall retten. Er war ein Marútknappe, verdammt! Die weinten nicht vor Glück, bloß weil sie nach ein paar Stunden im Regen und einigen unbeachteten Minuten neben der Tür über Bierlachen steigen und sich durch grob geschätzt zwei Dutzend eng zusammenstehender Männerkörper schieben durften. Das Prickeln und Stechen in seinen Händen, Füßen und Wangen war kaum zu ertragen, genauso wenig wie die erschlagende Erschöpfung, die wie Felsbrocken auf ihm lastete. Er ignorierte es bestmöglich und versuchte weiter, den Tresen zu erreichen, wo ein dicker, glatzköpfiger, rund fünfzig Jahre alter Kerl mit speckiger Schürze Bier zapfte.
„Na mein Junge, bist du von daheim weggelaufen? Oder hast du dich auf dem Weg zu Mamas Brust verirrt?“, fragte der Wirt spöttisch, als Jarid sich durchgekämpft hatte.

3.
Das Ganze unter heftigen Diskussionen mit seinen Leuten, die den Aufwand übertrieben fanden, den Jungen blenden, vielleicht doch töten oder adoptieren wollten.

Herbstzeitlosigkeit

Dienstag, 6. September, 2016

Höchste Zeit für ein neues Buch …
Es ist zur Abwechslung mal wieder ein Lea Baldow geworden, allerdings diesmal ohne immense Trauer und mit Happy End. Viel Drama und noch mehr Liebe gibt es trotzdem. Ich wünsche euch viel Spaß mit meinem Jüngsten.
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Märchen Que(e)rbeet …

Montag, 1. August, 2016

Ich habe bei einer Märchenanthologe mitgewirkt. 🙂

Zusammen mit Tina Filsak, Cat T. Mad, Shan O’Neill, Barbara Corsten und Moritz Hohenberg. Jeder hat ein bekanntes Märchen genommen und völlig neu interpretiert. Ich hoffe, es wird euch gut gefallen.

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Ryvan’ar

Sonntag, 3. Juli, 2016

Ein ungeplanter Fantasy-Kurzroman. Ich hatte es bereits vor vier Jahren als Kurzgeschichte geschrieben, wurde überzeugt, dass es länger werden muss und habe es jetzt umgestaltet. Dazu gibt es „Sturmmacht“ als Bonusgeschichte, die bereits in einer Anthologie veröffentlicht war, die jetzt vom Markt genommen wurde.

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Höchste Zeit …

Sonntag, 29. Mai, 2016

… meine Winzlinge in die Welt zu lassen. Möge es ihnen gut dort ergehen!

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Meine Kleinen machen mir einfach nur Freude.
Das eBook war quasi sofort bei KDP, der Buchblog hat sich nicht gewehrt, CreateSpace hat überhaupt gar nicht (!!!) gemuckt und jetzt ist auch der Print innerhalb einer Stunde online – bin begeistert. Total.
Ich liebe jedes meiner Bücher und jeden einzelnen meiner Helden von Herzen. Manche haben einfach tiefere Bedeutung als andere. Die Ynwora werden aus Gründen immer einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen einnehmen.
Beim Bearbeiten der Datei hab ich auch noch einen Blödsinnsfehler ausgebuddelt: „Er schluckte in winzigen Schlucken.“
Na, herzlichen Glückwunsch. :/
Wäre noch steigerungsfähig gewesen: „Er schluckte schluckweise in winzigen Schlucken.“ Aber wir wollen es ja nicht übertreiben, gell? 😀
Da es ein Schönheitsfehlerchen und kein echter Makel ist, habe ich beschlossen, jetzt keine Dateien neu zu formatieren und neu hochzuladen. Wer die Stelle findet, darf mir zuprotesten. À votre santé! 😀

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Sammy und Dylan zum Fünften …

Freitag, 1. April, 2016

Sie sind zurück, die Jungs. Diesmal geht’s in neue Territorien, wo sie nicht unbedingt mit offenen Armen empfangen werden …

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Autsch …

Dienstag, 22. März, 2016

Manche hatten es dank Sanna schon mitbekommen: Ich hab mir einen Rückennerv verklemmt. Mache ich tatsächlich regelmäßig, aber diesmal hatte es so heftig gerummst, dass ich kaum noch nach Luft röcheln konnte. War echt nicht schön. Inzwischen geht es wieder. Leider werde ich mein Nächstbuch aus diesem Grund nicht zu Ostern fertig bringen, sollte jetzt kein Wunder geschehen. 🙁 Und Lektoratsmäßig bin ich auch im Zeitplan hinterher.
Aber: Alles wird gut.
Fest versprochen.
Sammy und Dylan lassen übrigens grüßen, die zwei freuen sich schon sehr darauf, dass ich sie endlich fertig pudere und ins nächste Rennen schicke!

Mal geklärt …

Mittwoch, 9. März, 2016

Ich habe eine neue Rezension für „Knocking on hell’s door“ erhalten.
– Eine begeisterte und sehr gute Rezi, darum geht es nicht.
Darin wurde zum wiederholten Male angesprochen, ich hätte wahnsinnig aufwändig und absolut großartig recherchiert. Auch der Verdacht, ich könnte hier eigene Erlebnisse verarbeitet haben, fehlt mal wieder nicht.
Bis jetzt hab ich das ausgesessen, aber nun möchte ich mich doch einmal dazu äußern. Denn es beinhaltet ein Kompliment, das ich nicht verdient habe.

Knocking on hell’s door ist Fiktion. Von der ersten bis zur letzten Seite. Ich habe dem Himmel sei Dank! nie etwas erleben müssen, das in irgendeiner Weise damit im Kontext stehen könnte. Kein Missbrauch, kein Kinderschänderring und erst recht keine Undercovermissionen.
Und ich habe ganz bewusst nicht die geringste Recherche betrieben und in mindestens einer Sache auch mit voller Absicht Fakten falsch dargestellt (betrifft Kompetenzverteilung von Polizeiarbeit in Amerika hinsichtlich Internetverbrechen).

Ich wollte eine Geschichte schreiben, in deren Kern es darum geht, dass ein Mensch sich freiwillig zerbrechen lässt, komplett abstürzt und aufgefangen wird.
Das drumherum sollte nach „könnte eventuell sein“ klingen, um dem Leser ein möglichst rundes Bild zu liefern. Realismus war nicht das Ziel und das wird mir von einigen auch vorgeworfen. Andere wiederum, und das ist die Mehrzahl, bescheinigt mir „gute“ oder sogar „hervorragende“ Recherche.
Natürlich gibt es solche Verbrecherringe und ich kann mir vorstellen, dass sie ähnlich gut und straff organisiert sind und sich mit hoher Gewaltbereitschaft selbst verteidigen. Dass die kriminellen Pädophilen „überall“ sind, habe ich mir von den Tagesnachrichten sagen lassen. – „Kriminell“ deswegen, weil es auch genug Pädophile gibt, die gegen ihre Neigung erfolgreich ankämpfen und niemals einem Kind weh tun würden und es auch nicht passiv unterstützen, indem sie entsprechende Pornos ansehen.
Undercovermissionen sind ein beliebter Bestandteil vieler Krimis und Thriller und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es Leute gibt, die ihre eigene Identität aufgeben, sich irgendwo einschmuggeln, vorgeben, Verbrecher zu sein. Die Verbrechen begehen, um ihre Tarnung zu beschützen, um am Ende die ganze Bande auffliegen zu lassen.
Ich will glauben, dass solche Leute gut geschult werden, eine besondere Persönlichkeitsstruktur aufweisen und Unternehmungen dieser Art deutlich besser geplant und durchgezogen werden als es Danny widerfahren ist. Ich will außerdem glauben, dass man kompetentere Psychologen zur Hand hat. Wissen kann ich es nicht, denn ich habe mich nicht mit Kriminalbeamten oder sonstigen Fachleuten ausgetauscht.
Darauf verzichtet habe ich nicht, weil mir meine Leser diese Mühe nicht wert wären! Sondern weil ich dann den Schwerpunkt auf kriminelle Pädophile, organisiertes Verbrechen und den Kampf dagegen hätte legen müssen und der Plot als solcher überhaupt nicht möglich gewesen wäre.

Wie im 3. Teil mit Dannys psychiatrischer Therapie verfahren wird, steht so natürlich in keinem Lehrbuch. Meine Darstellung einer psychiatrischen Klinik als solches war dennoch stimmig, ich habe im Rahmen meiner Ausbildung zur Krankenschwester auch zwei Monate in einer solchen gearbeitet. Da Dannys Fall einzigartig war, brauchte es kein Lehrbuch, sondern Mut zu neuen Wegen. Den hat sein Arzt bewiesen. Genau wie sein Chef zuvor, der bereit und willig war, zwei Männer für diese eine Sache zu opfern und sie auf eine Selbstmordmission zu schicken.

Es hat mir alles abverlangt, dieses Buch zu schreiben. Nie war eine Geschichte emotional fordernder als diese. Es hat seinen Grund, warum ich wochenlang geheult und Sanna mit Emails à la: „Ich will nicht weiterschreiben, ich will das einfach nicht!“ bombardiert habe. Warum diese Story so dringend raus musste, weiß ich nicht. Es war jedenfalls keine persönliche Traumabewältigung. Im Gegenteil, nach diesem Buch fühlte ich mich dermaßen traumatisiert, dass ich sehr dringend „Flüsterwind“ schreiben musste, das wattewolkig-federleichte Kontrastprogramm. Wenn man mir nun bescheinigt, dass viel Gefühl in dem Buch steckt, dass ich starke Emotionen wecke, dass es mir gelungen ist, den Leser mitzureißen, dann bin ich begeistert und freue ich mich unbändig! Jedes Feedback ist mehr als willkommen. Noch länger schweigend ein unverdientes Lob einzustecken, das möchte ich allerdings auf keinen Fall. Dadürch fühle ich mich nicht in meiner Arbeit bestätigt, sondern wie eine Betrügerin. Obwohl ich an keiner Stelle und zu keinem Zeitpunkt behauptet habe, ein an der Realität orientiertes Werk vorgelegt zu haben.

Ich hoffe, in dieser Hinsicht ist jetzt alles geklärt …

Es ist da!

Donnerstag, 21. Januar, 2016

BaclavaCover
Das neue Gemeinschaftsdingens mit Sandra Busch hat nun auch das Licht der Welt erblickt!

Baklava und andere Gelegenheiten.

Kunterbunt, wie das Leben so spielen kann. Schräg, ernst, skurril. Eine Geschichte vom Coming Out, Coming of Age, erste Liebe, Familie, Mobbing, Tod, ein seltsames Erbe – und Baklava.

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