Okay …

Nach zahlreichen Fragemails will ich mich outen, in der Hoffnung, dass es danach wieder ruhiger wird. 🙂

Dieses Buch hier: amazon stammt aus meiner Feder.

Das Pseudonym Filia V.(eritas) Temporis heißt ĂŒbersetzt in etwa „Die Wahrheit ist eine Tochter der Zeit“. Was so viel bedeutet wie: „FrĂŒher oder spĂ€ter kommt’s sowieso heraus“. Erschien mir passend. Zumal ich kein echtes Geheimnis draus gemacht und meinen Namen klar erkennbar ins Impressum geschrieben habe. Nun, viele lesen das Impressum nicht und von denjenigen, die es getan haben, war ein Gutteil offenbar nicht bereit es unbesehen zu glauben.

Hier also noch einmal: Ja, ich habe „Knocking on hell’s door“ geschrieben.

Das Pseudonym hat allerdings bessere GrĂŒnde als unschuldige Leser zu verwirren. Diese Geschichte ist sehr, sehr hart. Sie zu schreiben hat mich mindestens genauso an und ĂŒber meine Grenzen getrieben wie ich meine Helden. Ich wollte auf keinen Fall, dass irgendjemand das Buch kauft und glaubt, eine typische Sandra Gernt-Story vorzufinden. Wer Interesse hat, sollte dringend die Rezensionen lesen. Nicht, weil sie das Buch loben, sondern um zu ahnen, was ihn erwartet. Anschließend (oder auch vorher) bitte unbedingt die Leseprobe antesten und die Warnung im Klappentext sehr, sehr SEHR ernst nehmen. Und nur wer danach vor Neugier nicht mehr zu bremsen ist, sollte sich Weiteres ĂŒberlegen.

Das hier ist kein verkappter Werbefeldzug, ich will niemanden neugierig machen und dadurch zum Kauf animieren. Dieses Buch habe ich nicht geschrieben, um Leser zu unterhalten. Es war eine Grenzerfahrung in jeglicher denkbaren Hinsicht und ich gedenke nicht, sie zu wiederholen.

6 Kommentare zu “Okay …”

  1. Peter sagt:

    Hi Sandra,

    ich habe die Rezis gelesen und mich dennoch an das Buch rangetraut. Und das Impressum habe ich auch gelesen, daher wusste ich , dass Du die Autorin warst.
    Das Buch war super, wirklich keine leicht Kost und oft auch schockierend, aber es hat sich gelohnt…. Ich war am Ende ziemlich fertig und eigentlich weigere ich mich zu glauben, dass es Menschen gibt, die einem anderen und noch schlimmer, die Kindern so etwas antun können. Aber leider gibt es solche Menschen. Ich finde toll, dass Du dieses harte Thema angepackt hast.

    Großes Kompliment dafĂŒr von mir!!!

    Peter

  2. Sandra sagt:

    Dank dir Peter, das bedeutet mir viel. 🙂

    Ich wurde mal wieder nicht gefragt, Todd und Danny sind zu mir gekommen, haben mich von Sammy und Dylan weggezerrt, vor das Netbook gekettet und den SchlĂŒssel weggeworfen. Ich durfte mich erst wieder frei bewegen, als ich fertig war. Der hĂ€ufigste Satz, den ich Sanna in dieser Zeit per Email geschickt habe, dĂŒrfte „Ich will diese Geschichte doch gar nicht schreiben!“ gewesen sein. Aber nix, die zwei waren gnadenlos …

    Im Moment schreibe ich eine sehr, sehr liebliche Hetero-Lovestory zur NervenbesĂ€nftigung. Die ist so ruhig, da passiert nix! Keiner stirbt, niemand wird gequĂ€lt … Hach, was schön. 🙂
    Bald ist aber wieder Schluss mit romantischem Geknuschel. Sanna sitzt auf dem Anfang fĂŒr das nĂ€chste Gemeinschaftsding und yow, ich freu mich drauf!

  3. Nachtmahr sagt:

    Schnuckelchen, ich kann nur sagen: Knocking on hell’s door wird eines deiner Meisterwerke bleiben. Ich habe es in die Arme geschlossen und lasse es nicht wieder los

  4. Nachtmahr sagt:

    AmBriefkastenrĂŒttel

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